Gemeindedaten:
Stadt: Affoltern am Albis
Kanton: Zürich
Bezirk: Affolternw
Einwohner: 10630
Bevölkerungsdichte: 1007
Postleitzahl: 8910
Seehöhe: 494
Gemeindefläche: 10.56
Vorwahl:
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Affoltern am Albis.Verkehr.Öffentlicher Verkehr.
Die Bahnstrecke Zürich-Zug, auch Aemtlerlinie, wurde am 1. Juni 1864 von der Zürich-Zug-Luzern-Bahn eröffnet. So wurde das Bauerndorf erstmals mit Zürich und Zug verbunden. 1880 wurde der Gotthardtunnel durchgeschlagen und die Aemtlerstrecke stieg zur Strecke ersten Ranges auf. Jeder Gemeinde wurde einen Kredit von 339500 Franken für den Bau der Eisenbahnstrecke gewährt. 15 Jahre lang lag Affoltern an der Verbindung München - Zürich - Mailand, bis 1897 die Neubaustrecke von Thalwil über das Sihltal die Aemtlerlinie wieder zu regionaler Bedeutung herabsinken liess. Am 15. Oktober 1932 wurden die Dampfloks abgestellt, da sie auf der Strecke nicht mehr erforderlich waren. Die Strecke wurde mit 15 kV 16,7 Hz elektrifiziert.1873 wurde eine schmalspurige Eisenbahnstrecke von Muri über Affoltern nach Unterägeri geplant. Diese Strecke wurde aber auf Grund der hohen Kosten (rund 35000 Franken pro Kilometer) nicht gebaut.Heute wird der Bahnhof Affoltern am Albis von der Linie S9 (Uster-Zürich-Zug) der S-Bahn Zürich bedient, die im Halbstundentakt verkehrt. Seit Dezember 2007 ist der Zugverkehr in den Spitzenzeiten durch Einführung einer zweiten S-Bahnlinie 15, die von Affoltern bis Rapperswil fährt, auf einen Viertelstundentakt verdichtet. Zudem verkehrt am Wochenende nachts die SN9 nach Zug-Baar. Vom Bahnhof Affoltern fahren Busse nach Aeugst am Albis, Rifferswil, Hausen am Albis und es gibt einen Rundkurs über Zwillikon, Ottenbach und Obfelden und in die Gegenrichtung. Zudem verkehren von Affoltern aus mehrere regionale Buslinien bis Zürich Wiedikon, Thalwil, Cham, Muri und Bremgarten.Die Buslinie 200 wurde gleichzeitig mit der Eröffnung des Üetlibergtunnels am 4. Mai 2009 eröffnet. Sie führt von Affoltern über Bonstetten und Wettswil durch den Üetlibergtunnel nach Zürich Enge. Die Fahrzeit nach Zürich beträgt etwa eine halbe Stunde.[9]
Tourismusbüro:
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Adressen:
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Affoltern am Albis.Geschichte.Erste Ansiedlungen.
Früher gab es dem Jonenbach entlang nur vereinzelte Bauernhöfe und Ställe. Als um die erste Jahrtausendwende am Standort der heutigen reformierten Kirche eine Wegkapelle erbaut wurde, begannen sich Siedler danach auszurichten. Dieses gemeinsame Zentrum war der Kern des Weilers "Affiltre". Die Wegkapelle war quadratisch und hatte ein Ausmass von vier mal vier Metern und eine Mauerdicke von 30 Zentimetern. Sie war in Richtung Westen geöffnet und östlich leicht abgerundet. Anlässlich der Kirchenrenovation im Jahr 1975 stiess man auf ihren Grundriss[3]. Der Ortsname "Afiltre" wird erstmals ums Jahr 1190 aktenkundig. In einem Zinsverzeichnis des Klosters Engelberg ist festgehalten, dass die Bauern an dem Jonenbach den "frommen Brüdern vom Berg der Engel" jährlich ein paar Säcke Getreide, nämlich "dreissig Mütt Kernen", abzuliefern hatten.Im Jahr 1213 bestätigte Kaiser Friedrich II. nicht nur die Grundrechte der Klostergemeinschaft, sondern auch im selben Dokument eine erste Affoltener Kirche. Demnach mussten die Klosterherren zwischen 1160 und 1170 einen Neubau in die Wege geleitet haben: Man riss die Mauern der bestehenden Wegkapelle nieder und fing praktisch an derselben Stelle noch einmal von vorne an. Zur Kirche gehörte ein kleines Bauerngut, dessen Ertrag dem Geistlichen zufiel. Dies steht in einer weiteren Urkunde aus dem Jahr 1303, in welcher der Name des ersten Pfarrers, Niklaus von Malters, festgehalten ist.
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